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Verabschiedung von Pfarrer Styra

Im Gottesdienst am Christkönigssonntag war die Heilige Messe um 8.30 Uhr in Glauchau sehr gut besucht. Der Grund war die Verabschiedung des langjährigen Seelsorgers Pfarrer Dr. Waldemar Styra. Nach knapp zehn Jahren in der Pfarrei Mariä Himmelfahrt Glauchau, die am 27. September 2020 in der neugegründeten Pfarrei Heilige Familie Zwickau aufging, tritt er eine neue Stelle in der Pfarrei Mariä Himmelfahrt in Leutersdorf (Oberlausitz) an.

Bereits ein Jahr seiner Kaplanszeit hatte Waldemar Styra in Glauchau verbracht. Im Januar 2011 kam er dann als Pfarrer wieder. Später wurden ihm als Pfarradministrator auch die Pfarreien St. Pius X. Hohenstein-Ernstthal, Mutterschaft Mariens Meerane und St. Martin Waldenburg übertragen. 

Im Gottesdienst zu seiner Verabschiedung übernahm eine kleine Schola die musikalische Gestaltung. An der Orgel war Regionalkantor André Klatte zu hören.

Pfarrer Styra ging in seiner Predigt auf die Texte des Christkönigssonntags ein und sprach seine Zuversicht aus, dass auch künftig die Gemeinde sich um Christus, den guten Hirten und König versammeln werde. Er habe viele gute, wohlwollende und freundliche Menschen erlebt, die ihn durch diese Zeit seines Dienstes in Glauchau begleitet und getragen haben. Viele sind zu Freunden geworden, betonte er. Von ihnen sich zu verabschieden fällt besonders schwer.

Der leitenden Pfarrer der Pfarrei Heilige Familie und Dekan des Dekanates Zwickau, Markus Böhme, konzelebrierte bei diesem Abschiedsgottesdienst. Am Ende dankte er Pfarrer Styra für seine Arbeit, seine Einsatzbereitschaft und sein Herz, das er stets bei den Menschen hatte, die ihm anvertraut waren. „Du wirst jetzt quasi mein Heimatpfarrer, weil die Gemeinde St. Antonius in Oppach, aus der ich stamme, auch zu deiner neuen Pfarrei gehört.“ sagte Dekan Böhme mit einem Schmunzeln.

Als Zeichen des Dankes übereichte er Pfarrer Styra eine aus Olivenholz geschnitzte Plastik der Heiligen Familie, die er bei seiner letzten Reise ins Heilige Land mitgebracht hatte. Damit soll Pfarrer Waldemar Styra an die Pfarrei erinnert werden, zu der seit Ende September auch die Gemeinde Glauchau gehört. Auch die Heilige Familie musste mehrfach aufbrechen. Sie ließ sich von einem starken Gottvertrauen leiten. „Dieses Vertrauen wünsche ich Dir ebenso“, sagte Dekan Böhme, „damit Du auch an Deiner neuen Stelle als guter Seelsorger wirken kannst, immer mit dem Herzen bei den Menschen.“

Nachdem auch eine Vertreterin der Gemeinde ihren Dank an Pfarrer Styra richtete und als Abschied ein Marien-Messgewand und Blumen überreicht wurden, gab es langanhaltenden Applaus für den scheidenden Pfarrer.

Leider war aufgrund der Maßgaben zur Eindämmung der Corona-Pandemie ein großes Abschiedsfest nicht möglich. Aber vielleicht kann das ja nachgeholt werden. Nicht nur die Glauchauer würden sich darüber freuen.

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