Ausfahrt des Elternkreises nach Ortenburg in den Klosterwinkel im Passauer Land

Vom  15.09. bis zum 18.09.2014 war es wieder einmal soweit, der Elternkreis ging auf große Fahrt.
43 Mitreisende machten sich mit dem Bus auf den Weg nach Ortenburg, mit Zwischenstopp in Nürnberg.
Hier erwartete uns Alwin Reil von der Partnergemeinde Hl. Familie in Tennenlohe.
Unter seiner Führung besuchten wir das ehemalige Reichsparteigelände mit dem Zeppelinplatz und dem Innenhof der Kongresshalle.
Weiter ging es mit dem Bus zur Kaiserburg in Nürnberg. An der Stadtmauer entlang ging es hinauf zur Burg.
Hier besichtigten wir, in 2 Gruppen aufgeteilt, die Doppelkapelle und dem Palas der Burg. Nach dem herrlichen Panoramablick vom Burgvorplatz über die Stadt Nürnberg ging es mit unserem Stadtführer Alwin hinab zur Sebalduskirche mit Besichtigung und anschließend in deren Nähe zum „Bratwurst Rösler“. Nach der Stärkung mit Nürnberger Würstchen führte uns der Weg zum Hauptmarkt mit Frauenkirche und dem schönen Brunnen.
14.30 Uhr ging es mit dem Bus weiter nach Ortenburg, wo wir gegen 18.00 Uhr unsere Unterkunft  das Hotel „Zum Koch“ erreichten und nach einem kräftigen Abendessen den Tag beendeten.

Am nächsten Tag führte uns die Busfahrt nach Schärding. 2 nette Stadtführerinnen warteten schon auf uns und führten uns in 2 Gruppen durch die schöne Barockstadt am Inn. Bis zur Abfahrt mit dem Schiff auf dem Inn war noch genügend Zeit um eigene Eindrücke zu erlaufen und das Mittagessen zu organisieren. Einige suchten dazu das Wirtshaus zum Bums`n*, das urige Brauwirtshaus in Schärding, auf. (*Als um die Jahrhundertwende die Bierfässer noch mit der Kutsche angeliefert wurden und über den schiefen - bis heute noch erhaltenen Bretterboden - herein rollten, konnte nur der Tresen sie stoppen, als sie dort „anbumsten“.)
Mit der MS Schärding von der Innschifffahrt ging es um 14.00 Uhr auf dem Inn zu einer Schifffahrt in Richtung Passau/Ingling (Wasserkraftwerk), vorbei an Schloss Neuhaus, Vogel- und Biberinsel, Bernaschek-Insel, Benektinerabtei Schloss Vornbach zum Inndurchbruch (von 400 m auf 60 m Flußbreite und 30 m Wassertiefe), den Mahnmalen Johannesfelsen, Teufelsstein und Römersäule und der Wehrburg Wernstein mit Blick auf die Mariensäule. Das Tal öffnet sich wieder mit Blick auf die Neuburg und dem Künstlerdorf Wernstein. Kurz vor dem Wasserkraftwerk drehten wir wieder flussaufwärts und gehen in Wernstein vom Schiff. Mit dem Bus ging es wieder zurück nach Ortenburg.

Der 3. Tag führte uns mit dem Bus zur einer Tagesausfahrt in den Klosterwinkel mit 1. Halt an der Wallfahrtskirche Sammarei. Mit einer Marienandacht  ehren wir die Muttergottes von Sammarei. Danach erklärte uns Herr Herbert Wilsberger diese wunderschöne Wallfahrtskirche. Getrennt durch den monumentalen Altar befindet sich in der Mitte des Chores das Herzstück der Wallfahrtskirche, die Gnadenkapelle mit dem Gnadenbild. Noch beeinflusst von den Worten des Vortragenden war wohl für viele der kurze Aufenthalt in der Gnadenkapelle ein wegweisende Stille in unseren Herzen. - Danke, Herr Wilsberger – für die offenen Worte. Eine Besonderheit ist auch für diese Wallfahrtskirche der im Altar hoch oben platzierte „g`schlamperte“Engel.
Unser nächstes Ziel war die für einige bereits bekannte Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt in Aldersbach, die als die schönste Marienkirche Bayerns gilt. Gleichzeitig auch Standort der Aldersbacher Brauerei. Nach dem Mittagessen und kurzer Besichtigung der Wallfahrtskirche ging es weiter nach Altenmarkt-Osterhofen. zur Asambasilika St. Magaretha. Auch hier eine kurze Besichtigung der Kirche. Gegenüberliegend der Kirche befindet sich die kleine Frauenkapelle, die aber renoviert und nicht zugänglich war.
Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch der Abteikirche in Schweiklberg.  Uns erwartete bereits zur Führung durch die Abteikirche Pater Matthäus von den Benediktinern.  Der Kirchenraum wirkte auf uns durch seine Formen und Farben und durch seine Führung und Gestaltung in einer für Klosterkirchen unüblichen  Schlichtheit. Wer durch eines der Portale das Innere der Kirche betritt, der fühlt sich durch die Weite und Helligkeit des Raumes begrüßt und empfangen. Wir besichtigten noch die Unterkirche und mit dem Lied „Großer Gott wir loben dich...“ ersangen wir uns die tolle Akustik in der Kirche.
Nach dem Besuch der Cafeteria, Klosterladen und Afrikamuseum ging es wieder zurück nach Ortenburg.
Wir beendeten den Tag beim geselligen Zusammensein, sangen Lieder, übersetzten seegsche Wörter ins Hochdeutsche und wurden mit einem tollen Sketch verwöhnt. Der Hauswirt sagte „Danke“ mit einem selbst gebrannten Schnaps.

Am Tag der Heimreise führte uns der Weg nach Altötting zur Gnadenkapelle. Um 11.00 Uhr feierten wir eine von uns gestaltete hlg. Messe. Danach war für jeden freie Gestaltung des Tages, bis wir uns um 13.30 Uhr  zum Besuch des Jerusalemer Panoramas wieder versammelten. Kreuzigung Christi – einfach beeindruckend.
Um 16.00 Uhr ging es dann wieder in Richtung Zwickau und kamen um 20.15 Uhr fast pünktlich an.
Was bleibt noch zu sagen:
Ein herzliches Dankeschön an Felix und Christel Kolodjezak für die Vorbereitung und Durchführung dieser erlebnisreichen Reise.
Danke für die, die mitgewirkt haben an den Vorbereitungen.
Danke für die Gestaltung des Morgenlobes.
Danke für alle, die den Abend nicht langweilig werden ließen.
Danke an das gute Hotel mit den fleißigen Mitarbeitern und
Danke an den Busfahrer, der uns sicher wieder nach Hause brachte.

 

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