Neuer Zuschnitt der Verantwortungsgemeinschaft (VG)

Beim Treffen mit Pfarrgemeinde- und Kirchenräten hat Bischof Heinrich Timmerevers am 26. Juni 2018 seine Entscheidung bezüglich einer Neuordnung der Verantwortungsgemeinschaften in unserer Region bekanntgegeben.
Es wird die "große" Variante aus bislang drei VGs.
Zur Verantwortungsgemeinschaft / der künftigen Großpfarrei gehören dann die bisherigen Pfarreien: VG Zwickau Glauchau Crimmitschau

  • Heilige Familie (Zwickau)

  • St. Franziskus (Zwickau-Planitz)

  • St. Johann Nepomuk (Zwickau)

  • Maria Königin des Friedens (Kirchberg)

  • St. Bonifatius (Werdau)

  • St. Franziskus (Crimmitschau)

  • Mariä Himmelfahrt (Glauchau)

  • Mutterschaft Mariens (Meerane)

  • St. Martin (Waldenburg)

  • St. Pius X. (Hohenstein-Ernstthal)


 

 

 

 

 

Nach dem Personaleinsatzplan sind vier Priester und zwei Gemeindereferenten /-referentinnen vorgesehen.
Das Gebiet dieser VG / künftigen Pfarrei umfasst 850 km2.
Dazu gehören 7.880 Katholiken (Stand: 31.08.2017).

Bischof Heinrich hat den betreffenenden Pfarreien einen Brief geschrieben.

Der Wortlaut des Briefes ist hier zu finden.

Erkundungsprozess - Was ist das?

Als 2013 Dr. Heiner Koch Bischof von Dresden-Meißen* wurde, hat er einen Prozess des Wege-Suchens in unserem Bistum angestoßen.

Mit seinem Schreiben „Berufen zur eucharistischen Kirche“ hat uns Bischof Dr. Heiner Koch praktisch zu einer „Entdeckungsreise auf den Spuren Gottes in unserem Umfeld und unserer Zeit“ eingeladen. Dabei sollen wir bedenken, wer wir als Kirche in dieser Zeit sind und wozu wir heute von Gott berufen sind.

Der Bischof hat uns beauftragt, Verantwortungsräume zu bilden, um miteinander ins Gespräch zu kommen, wie eine Kirche der Zukunft ganz konkret vor Ort aussehen kann.

Unser Verantwortungsraum umfasst alle Orte kirchlichen Lebens auf den Gebieten der drei katholischen Zwickauer Gemeinden und der katholischen Gemeinde Kirchberg.

 

* Dr. Heiner Koch ist heute Erzbischof von Berlin

Unsere Verantwortungsgemeinschaft

Im Rahmen des Pastoralen Erkundungsprozesses wurden durch ein bischöfliches Dekret mit dem 1. Januar 2015 die Pfarreien einer Verantwortungsgemeinschaft zu einem besonderen Zusammenschluss vereinigt.

Im Fortgang des Erkundungsprozesses sollen die Gemeinden und weiteren kirchlichen Orte fragen, worin der pastorale Auftrag ihrer Region besteht.
Auf dieser Grundlage stellt sich dann die Frage nach der geeigneten Struktur.

Zu unserer Verantwortungsgemeinschaft gehört das Territorium der Pfarreien

  • Maria, Königin des Friedens - Kirchberg
  • Heilige Familie - Zwickau
  • St. Johann Nepomuk - Zwickau
  • St. Franziskus - Zwickau-Planitz

Zum Leiter der Verantwortungsgemeinschaft wurde Pfarrer Markus Böhme bestellt.

Stocken im Erkundungsprozess

Seit 2014 arbeiten die Gemeinden unserer Verantwortungsgemeinschaft Zwickau & Kirchberg intensiv und konstruktiv daran, künftig eine Pfarrei zu werden. Dies war für Januar 2019 geplant. Allerdings kam der Erkundungsprozess ins Stocken, als im Dezember 2017 die Pfarrgemeinderäte einen Brief des Bischofs erhielten, mit der Anfrage, ob der derzeitige Zuschnitt der VGs in unserer Region auch zukunftsfähig ist oder neu darüber nachgedacht werden muss.
Drei mögliche Varianten hat der Bischof aufgezeigt:
  1. Die Pfarreien auf dem Gebiet des früheren Dekanates Zwickau (die Zwickauer Pfarreien Heilige Familie, St. Franziskus und St. Johann Nepomuk, die Pfarreien Kirchberg, Werdau, Crimmitschau, Glauchau, Meerane, Waldenburg und Hohenstein-Ernstthal) werden eine Pfarrei (nach Personaleinsatzplan sind drei Priester und zwei Gemeindereferentinnen vorgesehen).
  2. Die VG Werdau & Crimmitschau wird getrennt. Werdau kommt zu Zwickau, Crimmitschau zur VG Glauchau (zwei Priester und einer Gemeindereferentin in Zwickau und ein Priester und eine Gemeindereferentin in der anderen VG).
  3. Die VG Zwickau & Kirchberg wird - wie bisher geplant - eine Pfarrei (mit zwei Priestern und einer Gemeindereferentin) und die Pfarreien Werdau, Crimmitschau, Glauchau, Meerane, Waldenburg und Hohenstein-Ernstthal werden eine Pfarrei (mit zwei Priestern und einer Gemeindereferentin).

Die Pfarrgemeinderäte der Zwickauer Gemeinden haben für Variante 3, die Gemeinden der anderen VGs für Variante 1 gestimmt. Kirchberg hat prinzipiell für Variante 3 gestimmt, aber auch für Variante 2 Sympathie kundgetan.

Unser Bischof will allerdings keine Entscheidung „vom Schreibtisch aus“ fällen. Deshalb traf er sich am Freitag vor Pfingsten mit den hauptamtlichen Mitarbeitern aller betroffenen Pfarreien in Dresden und hat aufmerksam zugehört, was uns bewegt und warum wir für die entsprechende Variante gestimmt haben.
Am 01. Juni 2018 kam er nach Zwickau, um mit Dekan Markus Böhme, dem leitenden Pfarrer der VG, alle Kirchen in diesem großen Gebiet (von Variante 1) abzufahren. Nach ca. 140 km und 4 Stunden und 20 Minuten Autofahrt, wurde der Startpunkt wieder erreicht. So konnte der Bischof sehr gut erleben, was es bedeuten würden, wenn Variante 1, also eine XXL-Pfarrei mit fast der Fläche der Stadt Berlin entstehen würde. 
Am 4. Juni kommt Bischof Timmereves noch einmal in unsere Region, um sich mit den Räten der Pfarreien auszutauschen. Erst danach wird er uns seine Entscheidung bekanntgeben.
 
Damit liegt die Pfarreineugründung zunächst einmal "auf Eis".
 
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