Rückblick 2018

Anfang des Jahres waren wieder unsere Sternsinger unterwegs. Sie brachten den Segen Gottes in Häuser und Wohnungen, sangen aber auch auf der Kinderstation des Heinrich-Braun-Klinikums und bei der Oberbürgermeisterin im Rathaus.
Der diesjährige Helferdankabend fand mit knapp 100 Ehrenamtlichen am 11. Januar statt. Swen Kaatz, ein Geschichtenschnitzer aus Mülsen, gestaltete das Programm.
Am 21. Januar war der Schwanenschloß Kinder- und Jugendchor Zwickau zu Gast mit einem Konzert in unserer gut besuchten Pfarrkirche.
Für die Kinder aus der Heiligen Familie und St. Franziskus, die sich gemeinsam auf die Erst­kommunion vorbereiten, war Ende Januar die Erstbeichte und das Fest der Versöhnung.
Am 03. Februar fand der gemeinsame Fasching des KFZ im Pfarrzentrum Manufaktur statt.
In der Fastenzeit gab es auch in diesem Jahr wieder drei gemeinsame Veranstaltungen der Zwickauer Pfarreien: die Kreuzwegandacht in St. Franziskus, die Fasten­predigt in St. Johann Nepomuk und die Nacht der Versöhnung hier in der Heiligen Familie.
Das traditionelle Solidaressen unserer Gemeinde war MISEREOR-Sonntag (18. März). Mehrere Gemeindemit­glieder haben dafür Suppen gekocht. Das gesammelte Geld kam unserem Projekt „Wasser schenkt Leben“ (in Nigeria) zugute.
Eine Abendmesse am Samstag im April, wurde wieder gemeinsam mit den Gehörlosen aus unserer Region, die sich an diesem Tag in unserem Gemeindehaus trafen, gefeiert. Die Texte und Lieder übersetzte eine Gebärdendolmetscherin .
Die Ministranten unserer Gemeinde veranstalteten an einem Sonntag im April nach dem Gottesdienst einen musikalischen Frühschoppen, um mit dem gesammelten Geld die Romwallfahrt zu finanzieren.
Die erste Woche im Mai war die Festwoche anlässlich des 900-jährigen Jubiläums der urkund­lichen Ersterwähnung unserer Stadt Zwickau. Höhepunkte waren u.a. das ‚Festival of Ligthts‘, aber auch der ökumenische Gottesdienst zum Abschluss der Festwoche im Dom St. Marien.
Im Rahmen der Festwoche präsentierten sich 19 Kirchen unserer Stadt bei der Nacht der offe­nen Kirchen am 04. Mai. Auch unsere Pfarrkirche Heilige Familie beteiligte sich. Programmpunkte waren die muiskalische Vesper mit dem Kirchenchor, Vorträge über die Geschichte und die Kunstwerke unserer Kirche, ein Taizé-Gebet und ein Musikalischer Ausklang. Zwischen den Programmpunkten bestand die Möglichkeit zur Begegnung und Information über unsere Gemeinde. Ca. 150 Menschen nahmen an diesem Abend unsere Angebote wahr.
Am Pfingstmontag empfingen 46 Jugendliche der Zwickauer Pfarreien und der Pfarrei Kirchberg im Dom St. Marien durch Bischof Heinrich Timmerevers das Sakrament der Firmung. 15 Jugendliche davon waren aus unserer Pfarrei Heilige Familie.
Der gemeinsame Gottesdienst am Fronleichnamstag wurde wieder im Dom St. Marien gefeiert. Allerdings beteiligten sich daran nur 282 Christen unserer Gemeinden. Das sind lediglich 7,25 %. 
Aufgrund der geringen Beteiligung und der hohen Mietkosten im Dom soll im kommenden Jahr Fronleichnam am Tag selbst in einer der beiden Kirchen (St. Johann Nepomuk oder HeiFa) gefeiert werden. Für die folgenden Jahre müssen wir dann mit allen Gemeinden nach einer zukunftsfähigen Lösung suchen, die auch die Familien mit im Blick hat.
Ende Mai gingen drei Kinder unserer Gemeinde zur ersten Heiligen Kommunion. 
Da seit zwei Jahren die Erstkommunionvorbereitung gemeinsam mit St. Franziskus stattfindet, haben sich die Eltern der Kinder, die sich auf die Erstkommunion 2019 vorbereiten, dafür ausgesprochen, eine gemeinsame Erstkommunionfeier zu halten. Diese wird – aufgrund der Größe der Kirche – in der Heiligen Familie sein. Die Abschlussandacht feiern wir dann in St. Franziskus.
Am 03. Juni fand in unserer Pfarrkirche das Sommerkonzert des Universitätschores der TU Chemnitz statt.
Anfang des Jahres kam der pastorale Erkundungsprozess ins Stocken. Es gab bereits Ende letzten Jahres Anfragen der Nachbar-VGs, die sich Sorgen um eine gute Zukunft in ihrem kleinen Bereich machten. Von dort wurde der Wunsch an den Bischof herangetragen, mit der VG Zwickau & Kirchberg zusammenzugehen.
Der Bischof erbat ein Votum aller Pfarrgemeinderäte der Region und lud die hauptamtlichen Mitarbeiter zu einem Gespräch ein. Außerdem gab es Treffen mit den Gremien dieser Pfarreien und der Steuerungsgruppe vor Ort. Auch schaute sich der Bischof mit dem VG-Leiter Dekan Markus Böhme alle Kirchen in der Region noch einmal an.
Schließlich verkündete unser Bischof persönlich am 26. Juni, dass er sich für die große Variante, also für den Zusammenschluss von bisher drei VGs, entschieden hat. 
Künftig gehören die drei Zwickauer Gemeinden, sowie Kirchberg, Werdau, Crimmitschau, Glauchau, Waldenburg, Meerane und Hohenstein-Ernstthal zu einer VG, aus der in absehbarer Zeit eine Pfarrei gebildet werden wird. Wir peilen die Gründung der neuen Pfarrei bis Frühjahr 2021 an.
In der ersten Sommerferienwoche fand die Religiöse Kinderwoche statt. 51 Kinder, 18 Helfer, sowie drei Hauptamtliche nehmen daran teil.
Unser Jahrespraktikant Oliver Cabrera wurde Anfang Juli von der Gemeinde verabschiedet. Er ist inzwischen in Dresden in der Assistenzzeit.
Am Nachmittag des 08. Juli halfen ca. 20 Gemeindemitglieder bei der Demontage der alten Kirchenbänke. Mehrere Bänke wurden von Gemeindemitgliedern mitgenommen, die übrigen holten Mitarbeiter der Mauritiuswerkstatt ab. Diese wurden dort eingelagert und können bei Bedarf überholt und abgegeben werden.
An den folgenden Wochenenden fanden die Gottesdienste im Gemeindehaus statt, da in der Kirche die neue Bänke durch die Crimmitschauer Firma Schönfeld & Bayer eingebaut wurden. Der Einbau nahm drei Wochen in Anspruch.
Im Sonntagsgottesdienst Ende Juli wurden die Ministranten unserer Gemeinde zur internationalen Ministrantenwallfahrt nach Rom ausgesandt. Elf Ministranten und drei Betreuer nahmen aus der Pfarrei Heilige Familie daran teil.
Mitte August wurden auch die Sitzbankpolster geliefert und zwar von derselben Firma (P.R. Havener), die bereits 27 Jahre zuvor die Vorgängerpolster gefertigt und geliefert hatte.
Am 15. August, dem Hochfest der Aufnahme Marias in den Himmel, feierten wir am Abend eine Heilige Messe hier in der Pfarrkirche. Erstmals wurden dabei auch Kräuter gesegnet.
Beim Stadtfest in Zwickau gab Mitte August wieder einen ökumenischen Gottesdienst auf dem Hauptmarkt.
Zum wiederholten Mal fand Anfang September ein Sommerfest für Flüchtlinge auf unserem Pfarrgelände statt.
Mit einem Bus (und mehreren Privat-PKW) begaben sich unsere beiden Gemeinden Heilige Familie und St. Franziskus am 16. September zur Bistumswallfahrt nach Wechselburg. In der Heiligen Messe verkündete unser Bischof Heinrich Timmerevers, dass der Papst der Wechselburger Basilika den Ehrentitel „Basilika minor“ verliehen hat.
Am letzten Sonntag im September feierten wir unser Erntedankfest. Die gespendeten Lebensmittel erhielt die Zwickau Tafel zur Ausgabe an Bedürftige. Das Geld, welches ebenfalls gespendet wurde, hat Dekan Markus Böhme persönlich an die Tafel gebracht. Dies wird für die Deckung vieler Kosten an der Zwickauer Tafel mit verwendet.
Ende Oktober fand eine Gedenkfeier für Verstorbene in Zusammenarbeit mit dem ökumenischen Hospizdienst ELISA in unserer Pfarrkirche statt. Dieses Angebot für die Stadt Zwickau, wurde sehr gut angenommen (ca. 70 bis 80 Teilnehmer) und fand ausgesprochen positive Resonanz. Anschließend gab es noch die Möglichkeit zur Begegnung bei einer Tasse Tee im Gemeindehaus.
Anfang November waren die Gräbersegnungen auf den Friedhöfen in unserem Pfarrgebiet.
Die Seniorenadventsfeier wurde Anfang Dezember begangen. In diesem Jahr kammen ca. 70 Senioren.
Zwei Roratemessen haben wir im Advent gefeiert. Anschließend bestand das Angebot für ein gemeinsames Frühstück.
Der Kirchenchor unserer Pfarrei gab Anfang Dezember ein Adventskonzert, welches sehr gut besucht war. Im Anschluss organisierte der Ehekreis vor der Kirche Roster-, Plätzchen- und Glühweinverkauf.
Eine Heilige Messe in polnischer Sprache wurde Mitte Dezember in unserer Pfarrkirche als Sonntags-Vorabendmesse gefeiert. Anschließend trafen sich polnische Christen der Stadt in unseren Gemeinderäumen. Dies war bereits die zweite polnische Messe in diesem Jahr bei uns und fand auch bei nicht-polnisch-Sprechenden guten Anklang
Kurz vor Weihnachten wurde ein Bußgottesdienst mit anschließender Beichtgelegenheit bei fremden Beichtvätern angeboten. Leider war die Resonanz nicht sehr groß.
Das Friedenlicht von Betlehem wurde am Freitag vor dem 4. Advent hier in unserer Pfarrkirche ausgesendet.
Kinder der Pfarreien Heilige Familie und St. Franziskus spielten gemeinsam bei der Krippenandacht am Heiligen Abend das Krippenspiel, welches von unserer Gemeindereferentin Bernadette Sonnemann und Cornelia Spier (St. Franziskus) eingeübt worden war.
Das Fest der Heiligen Familie – unser Patronatsfest – haben wir gestern gefeiert. Im Anschluss an den Gottesdienst konnten sich wieder die Familien segnen lassen.
 
Das sind nur einige Schlaglichter unseres Gemeindelebens vom vergangenen Jahr. Die vielen Aktivitäten unserer Gruppen und Kreise sind hierbei noch gar nicht berücksichtigt. Aber bereits daran wird deutlich, wie lebendig unsere Gemeinde ist.
Vier Kinder wurden in diesem Jahr hier in der Pfarrei getauft.
Zwei Paare gaben sich das Ja-Wort.
Auch zwei Konversionen, also den Übertritt zur katholischen Kirche, haben wir für 2018 zu verzeichnen.
Leider sind auch etwa 13 Menschen aus der Kirche ausgetreten. Aus welchem Grund sie diesen Schritt gegangen sind, wissen wir nicht. Aber wir dürfen auch sie in unser Gebet einschließen.
Aus unserer Gemeinde sind im vergangenen Jahr 34 Menschen gestorben. Allerdings wurden nur die Hälfte davon kirchlich beerdigt. Auch das gibt zu denken!
93 Mal wurde die Krankenkommunion gespendet, 13 Mal das Sakrament der Krankensalbung.
Das zunehmende Zusammenwachsen, besonders der Pfarreien Heilige Familie und St. Franziskus, wird in vielen Bereichen deutlich. Dasmacht Mut für die Zukunft.
365 Tage liegen hinter uns – reich gefüllt mit guten und manchmal auch mit weniger guten Erfahrungen, mit frohen, aber auch mit schweren Zeiten. All das dürfen wir bei Gott gut aufgehoben wissen. 
Für das, was wir alles erfahren und erleben durften, auch für die schweren Dinge, an denen wir wachsen konnten, gilt ihm unser Dank.
Möge Gott uns auch im neuen Jahr 2019 mit seinem Segen begleiten!
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